Kurs: Gua Sha, Ba Guan & Moxibustion

Naturheilverfahren um Körper, Geist und Seele durch Reizsetzung und Harmoniesierung in Einklang zu bringen!

Gua Sha besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut mit einer abgerundeten Kante. Üblicherweise wird ein chinesischer Porzellansuppenlöffel, eine abgenutzte Münze, abgerundete Tierhörner oder Jade verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 bis 15 cm langen Zügen bewegt. Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung. Diese Behandlung wirkt durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlindernd.

Beim Ba Guan - kurz "Schröpfen", wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf (lateinisch ventosa) erhitzt und dadurch sofort auf die Haut des Patienten einwirkt. Das Erhitzen erfolgt durch einen, in Alkohol getauchten,Wattebausch oder Baumwollstoff, die jeweils angezündet werden. Alternativ kann der Unterdruck auch durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden. 

Die jeweiligen Schröpfstellen orientieren sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) geschröpft. Je nach Lage der Schröpfstellen soll über einen Hautreflex ein inneres Organ beeinflusst werden. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen ist durch die Head´schen - Zonen bekannt und lässt dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu.

Diese Behandlung wirkt durchblutungsfördernd, entspannend, schmerzlindernd, Stoffwechsel aktivierend, Qi - Fluss - harmonisierend, immunstimmulierend und giftableitend.

Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt, hat aber in den umliegenden Ländern, besonders in Japan, weitere Wandlungen erlebt. Die Moxazigarre enthält unter anderem ätherische Öle, wie Cineol und Thujaöl, Cholin, Harze und Tannin. In der traditionellen chinesischen Medizin regt Moxa den Fluss des ’Qi´ an und wirkt gegen, so genannte, „kalte“ Zustände.

Bei der Moxibustion verglimmen kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern (Moxa) auf oder über bestimmten Therapiepunkten. Den traditionellen chinesischen Lehren zufolge wirkt die Hitze auf den Fluss des ’Qi`in den darunter liegenden Leitbahnen (auch Meridiane) ein. Neben diesen vorwiegend, für die Moxibustion genutzten Punkten, gibt es weitere Punkte, die der Akupunktur vorbehalten sind. Der Beifuß (Artemisia vulgaris) gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Die im Frühjahr gesammelten Blätter werden getrocknet, gereinigt, zerrieben und zu einer feinen Watte aufbereitet. Wichtig für das gleichmäßige Verglimmen ist eine einheitliche Konsistenz der Fasern, sowie deren Feinheit, welche die Brenntemperatur bestimmt. Eine Moxibustion lindert muskuläre Verspannungen, allgemeine Schmerzen und Schmerzen in Rücken und Schultern im besonderen. die Behandlung hilft bei Kältezuständen, Erkältungsbeschwerden, Spannungskopfschmerz und Migräne.

Dauer : 21 Unterrichtseinheiten

Der Kurs setzt sich aus 3 Therapien zusammen, wovon jede auch als Einzeltag gebucht werden kann.

 

 

 

Alle Informationen im Überblick:

Termin: 2. - 4. Oktober 2018

Dauer: 21 Stunden (einzeln je 7 Stunden)

nur € 448,-(einzeln je € 170,-)

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 01 5441706

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